23.04.15 – Sparkasse zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2014

 

Anzeige/Verlinktes Banner
Bitte anklicken für mehr Information !!!
Anzeige

 

Anzeige/Verlinktes Banner
Bitte anklicken für mehr Information
Anzeige

 

 

Bad Kreuznach
SPARKASSE RHEIN-NAHE
GUT FÜR DIE REGION UND ZUFRIEDEN
MIT DEM GESCHÄFTSJAHR 2014
>>> Vorstandsvorsitzender Peter Scholten:“Die derzeitigen Rahmenbedingungen waren und sind alles andere als einfach, gleichwohl haben wir 2014 wieder ein gutes Ergebnis erzielt und unsere Bilanzsumme auf rd. 3,79 Mrd.€ (+69,3 Mio. €) erhöht.“
>>> Vorstandsvorsitzender Peter Scholten:“Uns geht es darum, die Region, in der wir zu Hause sind, zu fördern und ihre Vielfalt zu erhalten.“
>>> Sparkasse mit ihren mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber der Region

 

Quelle (auch Fotos): Sparkasse Rhein-Nahe

 

BAD KREUZNACH. „Die derzeitigen Rahmenbedingungen waren und sind alles andere als einfach, gleichwohl haben wir 2014 wieder ein gutes Ergebnis erzielt und unsere Bilanzsumme auf rd. 3,79 Mrd.€ (+69,3 Mio. €) erhöht“, mit diesen Worten begrüßte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Rhein-Nahe, Peter Scholten, die Vertreter der Presse zu der Vorlage der Geschäftszahlen für das Jahr 2014.

„Natürlich beeinflusste auch die Politik des billigen Geldes der EZB und die ständig zunehmenden regulatorischen Anforderungen unsere Geschäftsentwicklung nachhaltig. Unter diesen Bedingungen werden die Regionalbanken besonders leiden und insofern sind derart gute Ergebnisse, wie wir sie heute hier präsentieren, auf Dauer nicht zu erwarten. Vielmehr werden Banken und Sparkassen künftig ihr Augenmerk verstärkt auf ihr Kostenmanagement legen müssen“, so Scholten weiter.

Sparkasse Rhein-Nahe / Bad Kreuznach

„Die bilanzwirksamen Einlagen unserer Kunden stiegen zwar um 94 Mio.€, das seit Jahren anhaltende niedrige Zinsniveau hat aber heute schon erhebliche volkswirtschaftliche Folgen“, wie der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Rhein-Nahe, Andreas Peters erläuterte. „Wenn Sparer für ihr angelegtes Geld so gut wie keine Erträge mehr erzielen oder gar Strafzinsen zahlen sollen – was für unser Haus derzeit kein Thema ist, aber in anderen Ländern schon praktiziert wird – kann dies zu Verschiebungen und zu Blasenbildungen auf den Märkten, dem Immobilienmarkt zum Beispiel, führen“, so Peters.

„Doch gerade vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung kommt der Altersvorsorge auch weiterhin eine wesentliche Bedeutung zu. Das gegenwärtige Zinsniveau steht diesem Ziel vieler Kunden leider entgegen. Um eine höhere Rendite zu erzielen, bieten sich zwar einige Anlagemöglichkeiten an, diese sind jedoch mit Risiken verbunden“, so Peters weiter. „Und ob diese Politik des billigen Geldes die weltwirtschaftlichen Probleme wirklich lösen kann beurteilen wir eher kritisch „.


Sehr zufrieden war Peters wieder mit dem Immobilienbereich. „Mit über 300 vermittelten Objekten – quasi jeden Tag eine – sind wir weiterhin Spitzenreiter in Rheinland-Pfalz“, so Peters. Mehr als 500 Objekte hat die Sparkasse derzeit im Angebot.

Steffen Rosskopf, im Vorstand der Sparkasse Rhein-Nahe verantwortlich für das Firmenkundengeschäft führte aus: „Die starken Schwankungen im Wirtschaftsverlauf hatten zwangsläufig auch auf die Investitionsentscheidungen der Unternehmen Einfluss und dies führte dazu, dass die Kreditvergabe 2014 in der gesamten Kreditwirtschaft generell eher zurückhaltend verlief. Entgegen diesem Trend konnten wir unsere Darlehensausleihungen um 30 Mio. € auf jetzt über 2,5 Mrd. € steigern.

Aber die weiterhin zunehmenden regulatorischen Anforderungen werden uns auch noch die nächsten Jahre stark beschäftigen. Und da die zu beachtenden Regelungen vom Grundsatz her für alle Kreditinstitute Gültigkeit haben – unabhängig von ihrer jeweiligen Größe -, treffen die gravierenden Nachteile insbesondere die Sparkassen sowie die Volks- und Raiffeisenbanken als regionale Kreditinstitute“, so Rosskopf.

Sparkasse Rhein-Nahe / Bad Kreuznach – Alzeyer Straße

Und Scholten ergänzte: „Nach einer Phase übermäßiger Deregulierung, die zu der Krise 2008 beigetragen hat, befinden wir uns jetzt in einer Phase der Überregulierung mit all deren Folgen. Ich hoffe, dass wir bald wieder normale Zeiten haben und wir normal arbeiten können. Denn schon heute gibt es beispielsweise eine Vielzahl kleinerer Institute, die sich aus der Wertpapierberatung zurückziehen, weil sie die Umsetzung der dafür notwendigen Anforderungen nicht mehr schaffen.“

Besonders erfreut zeigte sich Scholten, dass das Eigenkapital der Sparkasse erneut kräftig aufgestockt werden konnte. „Damit erfüllen wir schon heute die gestiegenen Anforderungen an unsere Eigenkapitalausstattung. Des Weiteren wird die Kapitalausstattung der Sparkasse und damit das Wachstum ausschließlich durch thesaurierte Gewinne gespeist. Anders als andere Bankengruppen besteht für uns nicht die Möglichkeit, sich Eigenkapital auf den Märkten zu besorgen.“

Sparkasse Rhein-Nahe / Kirn

Ein solides Eigenkapital sei nicht nur die Basis für die wirtschaftliche Unabhängigkeit, sondern auch Grundlage dafür, die Kunden in ihren Finanzangelegenheiten als Hausbank in Zukunft weiter begleiten zu können. „Eine starke Sparkasse Rhein-Nahe  ist somit auch im Interesse aller, die für einen stabilen Wirtschaftsstandort Rhein-Nahe eintreten“, so Scholten.

Scholten bedankte sich – auch im Namen der Mitglieder des Verwaltungsrates- bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sparkasse für das geleistete Engagement.  „Wir haben eine ehrgeizige Mannschaft, unsere Leute sind sehr gut ausgebildet und leisten jeden Tag einen guten Job“, so Scholten.

Sparkasse Rhein-Nahe / Ingelheim

„Dank gilt natürlich auch unseren Kunden, die uns seit Jahren ihr Vertrauen schenken und somit das Fundament für den Erfolg unseres Hauses darstellen. Wir konnten somit in 2014 erneut unsere Position als Hausbank für die privaten Haushalte, die Unternehmen und die Kommunen in unserem Geschäftsgebiet eindrucksvoll unterstreichen „, so der Vorstand unisono.

Sparkasse Rhein-Nahe / Bingen

Im Anschluss präsentierte der Vorstand noch die Sozialbilanz der Sparkasse für 2014.

Besonders freute es den Vorstand, für das Jahr 2014 erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht vorlegen zu können. Als verlässlicher Partner von Privatkunden und Unternehmen habe sich die Sparkasse Rhein-Nahe von jeher für die Belange der Region eingesetzt. „Uns geht es darum, die Region, in der wir zu Hause sind, zu fördern und ihre Vielfalt zu erhalten“, bekräftigte Scholten. Aspekte des Umweltschutzes müssten daher auf Augenhöhe mit sozialgesellschaftlichen und wirtschaftlichen Belangen stehen.


Für die Sparkasse bedeute dies auch, Bemühungen ihrer Kunden um eine nachhaltige Unternehmensausrichtung zu unterstützen und Investitionen in neue Ideen und regionale Projekte wie beispielsweise Solar- und Windenergie zu fördern.

Dies zeige sich auch in der Sozialbilanz des vergangenen Jahres: „Als regional verwurzeltes Kreditinstitut verdienen wir unser Geld in der Region – deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass wir sowohl unsere Investitionen (rd. 6,1Mio. €) als auch unsere Spenden und Sponsoringleistungen (rd. 1,3 Mio. €) hier vor Ort an Unternehmen, Vereine, soziale Einrichtungen und Initiativen leisten und auch hier unsere Steuern (insgesamt rd. 11 Mio. €) zahlen,“ so Scholten. Hinzu kommen noch Ausschüttungen an die Träger für gemeinnützige Zwecke (rd. 1,2 Mio. €) und die Ausschüttungen von Stiftungen.

Des Weiteren ist die Sparkasse mit ihren mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht nur einer der größten Arbeitgeber der Region, sondern die Mitarbeiter sind auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. „Die von uns an unsere Mitarbeiter gezahlten Gehälter (Personalaufwand rd. 40 Mio. €  jährlich) kommen natürlich auch überwiegend der regionalen Wirtschaft zugute „, so Scholten, „und mit rund 40 Auszubildenden sind wir auch einer der größten Ausbildungsbetriebe – übrigens seit vielen Jahren von der IHK als vorbildlicher Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet. Das freut uns und unsere Auszubildenden, denn das ist auch ein Stück weit Nachhaltigkeit.“

„Sie sehen, unser soziokulturelles Engagement umfasst zahlreiche Komponenten. Ich habe Ihnen die wichtigsten vorgestellt. Aufaddiert kommen wir auf einen Betrag von fast 20 Mio.€, der hier in die Stadt Bad Kreuznach und die beiden Landkreise fließt“, erläutert Scholten.

„All das leisten wir gerne aber wir sehen natürlich auch, dass das derzeitige Zinsniveau nicht dazu geeignet ist, ein positives Zukunftsbild zu skizzieren. Die Zeiten werden für uns als Sparkasse deutlich schwieriger, da sich die Zinsüberschüsse deutlich verringern werden. Wir werden sparen und den Gürtel enger schnallen müssen“, so Scholten abschließend.

 

Anzeige/Verlinktes Banner
Anklicken für mehr Information
Anzeige