08.10.15 – MZ – Unfall auf der A 60 / Rettungsgassen zugestellt

 

 

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A 60, Mainzer Ring
UNFALL AUF DER A60 – MAINZER RING
>>> Unfall auf der A 60 sorgte für kilometerlange Staus
>>> Folgeunfälle hatten sich ereignet
>>> Rettungsgassen zugestellt
>>> Die Neugier der Autofahrer trug mit dazu bei, dass der Verkehr nur langsam abfließen konnte


 

Quelle: Polizeiautobahnstation Heidesheim

 

 

MAINZ/HEIDESHEIM. Gegen 06:55 Uhr kam es heute morgen (08.10.15) auf der A 60, kurz nach dem Tunnel Hechtsheim, Fahrtrichtung Darmstadt zu einem Verkehrsunfall.

Bedingt durch diesen Unfall waren zunächst zwei Fahrspuren blockiert.

Nach Räumung der rechten Spur blockiert ein zweites Unfallfahrzeug den mittleren Fahrstreifen.

Dieser PKW war nicht mehr fahrbereit und konnte auch nicht von der Fahrbahn geschoben werden konnte.

Erst nach 08:00 Uhr konnte das Fahrzeug weggeschleppt werden.

Dies führte zu einem 13 Kilometer langen Rückstau, der bis nach Heidesheim reichte.

Gegen 08:45 Uhr kam es dann auf der A 60, Richtung Darmstadt, an der Anschlussstelle Laubenheim zu einem weiteren Unfall.

Bei beiden Unfällen trug die Neugier der Autofahrer mit dazu bei, dass der Verkehr nur langsam abfließen konnte.

Parallel hierzu kam es zu einem sehr hohen Verkehrsaufkommen auf der A 643 in Richtung Wiesbaden.

Die heute erstmals zu Tragen kommende veränderte Verkehrsführung an der Anschlussstelle Mombach trug mit dazu bei, dass es auf der A 643 zu langen Rückstaus kam. Hier werden in einem verengten Abschnitt die Hauptfahrbahn und die Anschlussstelle Mombach zusammengeführt.

Diese neue Verkehrssituation wurde am frühen Vormittag durch die Autobahnpolizei und Autobahnmeisterei Heidesheim vor Ort beobachtet.

Die eingerichtete Verkehrsführung wurde durch die Autofahrer jedoch gut angenommen. Es ist davon auszugehen, dass sich die Verkehrsteilnehmer schnell an die neue Verkehrssituation gewöhnen werden und sich die Situation dadurch entspanne wird.

Durch die Autobahnpolizei wird dieser Abschnitt in nächster Zeit verstärkt beobachtet.

Durch die Staubildung auf der A 60 fuhren zahlreiche Autofahrer bereits an der Anschlussstelle Heidesheim ab und versuchten über die L 422 / L 423 über Budenheim nach Mainz zu gelangen.

Dies führte dazu, dass nach kurzer Zeit diese Strecke völlig überlastet war und der Verkehrs zeitweise zum Stehen kam.

Erst am späten Vormittag  kam es wieder zu normalen Verkehrsabläufen.

Ausgelöst wurden die Stauungen durch mehrere unabhängige Geschehnisse. Einmal die genannten Unfälle und ein für einen Donnerstag überraschend hohes Verkehrsaufkommen. Das ein oder andere Pannenfahrzeug ergänzte die Beeinträchtigungen.

Was von der Autobahnpolizei sehr negativ registriert wurde, war der Umstand, dass im Stau keine Rettungsgasse gebildet wurde. Als Beispiel sei hier folgende Situation genannt:

Ein Streifenwagen der PASt Heidesheim befuhr von der Anschlussstelle Heidesheim aus mit Sondersignal die A 60 in Richtung Laubenheim.

Da die Verkehrsteilnehmer im Vorfeld keine Rettungsgasse gebildet hatten, musste diese erst mühsam geschaffen werden, als sich das Polizeifahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn näherte.

Fatal war nun aber, dass die Autofahrer nach der Durchfahrt des Polizeiautos die Rettungsgasse sofort wieder zustellten.

Für ein nur sehr kurze Zeit später nachfolgendes zweites Einsatzfahrzeug begann das Freischaffen der Rettungsgasse erneut.

Inzwischen standen aber PKW und LKW teilweise quer über die Fahrstreifen, wodurch eine Durchfahrt fast unmöglich wurde. Für größere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes hätte es keine Chance mehr gegeben an den Einsatzort zu gelangen.

Dieses Verhalten von Verkehrsteilnehmer müssen Rettungskräfte leider immer wieder feststellen. Für den, der auf die Hilfe wartet, kann dies aber dramatische Folgen haben.

 

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