SERVICE – Hitzewelle: Gefahrenhinweise des Kreisfeuerwehrinspekteur

 

 

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Stadt & Kreis Bad Kreuznach
HITZEWELLE: GEFAHRENHINWEISE DES KREISFEUERWEHRINSPEKTEUR
>>> Hinweise zu Waldbrandrisiko, Gesundheit und Badeunfällen der Hilfsorganisationen

 

Quelle: TEAM-MEDIEN, Werner Hofmann Kreisfeuerwehrinspekteur

 

BAD KREUZNACH. Anlässlich der aktuellen Hitzewelle geben Feuerwehr und Hilfsorganisationen wichtige Hinweise zum Verhalten im Wald und beim Aufenthalt im Freien.

 

WALDBRANDGEFAHR STEIGT!
Bedingt durch das heiße Wetter und die lang anhaltende Trockenheit ist in unserem Landkreis in den kommenden Tagen mit erhöhter Waldbrandgefahr zu rechnen. Der Deutsche Wetterdienst sagt auch für die kommenden Tage hohe Temperaturen und keinen Niederschlag voraus.

Für Rheinland-Pfalz und die angrenzenden Bundesländer gilt nach dem Waldbrandgefahrenindex die Gefahrenstufe vier. Das Referat Brand- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung Bad Kreuznach empfiehlt im Hinblick auf die bestehende Situation auf folgendes zu achten:

>> Grillen im Wald ist nur in den dafür vorgesehenen Grillstellen erlaubt. Bei der Benutzung der Grillstelle ist darauf zu achten, dass das Feuer vor Verlassen der Grillstelle vollständig erloschen ist, damit keine verbleibende Glut durch Wind entfacht werden kann. Auf das Grillen im Wald sollte zurzeit grundsätzlich verzichtet werden.

>> Zu den Vorsichtsmaßnahmen gehört es auch, Fahrzeuge so zu parken, dass Einfahrten in den Wald nicht durch Fahrzeuge blockiert werden und Einsatzfahrzeuge der Forstverwaltung, Feuerwehr und des Rettungsdienstes jederzeit ungehindert passieren können.

>> Nicht nur beim Rauchen und Grillen im und am Wald können Brände entstehen, auch hohe Temperaturen von Katalysatoren reichen mitunter aus, trockenes Gras, Laub oder dürres Reisig unter geparkten Fahrzeugen zu entzünden.

>> Auch dürfen Wasserentnahmestellen wie Löschteiche, Löschwasserbrunnen oder Straßenhydranten nicht zugeparkt werden.

Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann bittet die Waldbesucher einen entdeckten Brand umgehend über Notruf 112 zu melden. Nur so besteht die Chance, einen Waldbrand möglichst schnell einzugrenzen und zu löschen.

 

DURSTGEFÜHL NICHT ABWARTEN!
Auch Arbeiter-Samariter Bund, Deutsches Rotes Kreuz und die Malteser warnen anlässlich der Hitzewelle vor einer Überbelastung des Körpers und geben einen wichtigen Hinweis:

>> Nicht auf das Durstgefühl warten – dies kommt zu spät!

>> Durst als Hinweis zu sehen, dass man was trinken müsse, ist ein sehr unzuverlässiger Ansatz! Er setzt oft zu spät und besonders bei älteren Menschen garnicht als Zeichen ein. Vielmehr kann man an trockenen Lippen, stehenden Hautfalten oder stark konzentriertem Urin erkennen, dass der Körper bereits Zeichen des Flüssigkeitsverlusts zeigt! Durst muss dabei in vielen Fällen noch garnicht vorhanden sein! Daher gerade bei Hitze bewusst mehr trinken und sich auch zum ein oder anderen Glas „zwingen“.

>> Besonders bei älteren Menschen können somit Schwindel, Sturzneigung, Knochenbrüche und weitere Komplikationen vermieden werden! Vor allem sollten sich Senioren und Kinder bei diesen Temperaturen nicht im Freien körperlich betätigen, da dies eine große Anstrengung für das Kreislaufsystem darstellt.

 

KINDER NIE UNBEAUFSICHTIGT LASSEN!
Die Deutsche Lebens- Rettungs-Gesellschaft warnt insbesondere Eltern davor, Kinder am Wasser unbeaufsichtigt zu lassen. Kinder ertrinken „leise“, das bedeutet, sie können oft nicht mehr richtig auf sich aufmerksam machen, wenn etwas nicht stimmt und sie gehen schnell und plötzlich unter Wasser.

Ein Grund die kleinen Wasserratten keine Sekunde aus den Augen zu lassen. Bei hohem Badbetrieb umso mehr, denn auch da, wo  es eine Aufsicht gibt, kann diese nicht immer alle Badegäste im Auge behalten.

 

 

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